5 Dinge, die jede Neu-Mama braucht


p1050058

Finde ich zumindest 😉

Als Erstlings-Mama ist man ja irgendwie doch immer latent überfordert, weil wirklich jeder einen klugen Ratschlag hat. So geht’s mir auch. Nur: Ich hab fünf kluge Ratschläge. Muahaha. Nein. Anders: Von diesen fünf Gegenständen hätte ich mir (ganz ohne Spaß) gewünscht, dass sie mir jemand vor der Entbindung empfohlen hätte.

Babywippe. Wir haben eine von Baby Björn*, aber andere sind bestimmt ebenso gut. Die Wippe ist höhenverstellbar und somit über längere Zeit nutzbar (wichtig: Immer anschnallen!). Ich finde sie praktisch, weil ich die Räubertochter dort reinlegen kann, wenn ich duschen gehe oder koche – gerade jetzt, wo sie mobiler wird und nicht mehr einfach nur rumliegt, ist die Wippe eine große Erleichterung im Alltag. Aber auch hier gilt, ähnlich wie bei der Autoschale: Baby nicht zu lange drin lassen.

(P.S. Für Neugeborene ist so eine Wippe nicht geeignet!)

 

p1050057

 

 

 

 

 

 

 

Milch-Schalen. Stillen ist bei uns, glücklicherweise, überhaupt kein Problem. Eher fast schon im Gegenteil: Ich hab so viel, dass ich wahrscheinlich zwei Wadenbeißer davon ernähren könnte. Während nämlich die Räubertochter an der einen Seite trinkt, schießt es an der anderen Seite raus; ja, es schießt raus, in mehreren Strahlen meistens. (Auch wieder sowas, was einem vorher keiner sagt!) Anfangs habe ich den Nippel immer abgedrückt, damit es aufhört, aber auf Dauer tun einem irgendwann die Titten, tschuldigung, die Brüste weh. Und alles in die Stilleinlagen laufen zu lassen, fand ich wiederum schade. Also hielt ich zunächst kleine Tassen drunter, was nicht nur bescheuert aussah, sondern auch anstrengend war. Meine Hebamme empfahl mir dann Auffangschalen, ich habe mich für die von Medela* entschieden. Die sind handtellergroß und fassen etwa 50 ml. Außen sind sie aus Hartplaste, innen aus Silikon; an einer Stelle ist ein kleines Loch, um den Inhalt dann umzufüllen. Kleiner Pro-Tipp: Nicht bücken, wenn die Schale im Still-BH ist. Passiert. Ehrlich! Und ist ärgerlich. Die aufgefangene Milch nehmen wir zum Baden – macht Babyhaut noch weicher! Zum Aufbewahren fand ich im Übrigen sterilisierte Muttermilch-Beutel* mega-praktisch.

(Natürlich hat nicht jede Mama genug Milch und viele Babys haben auch Problem mit dem Stillen, ich weiß. Einer Freundin von uns wurde von ihrer Hebamme das Brusternährungsset* von Medela empfohlen und war happy damit. Mehr erfährst Du auf stillkinder.de!)

Oje, ich wachse. Die Bibel für alle „Das ist nur eine Phase“-Gläubigen. In den ersten 14 Lebensmonaten macht ein Baby 8 Entwicklungsschübe durch, die sich auch in seinen Launen und Verhaltensweisen wiederspiegeln. Es quengelt, ist anhänglich, will mehr an die Brust. Und es lernt was Neues, etwa sich zu drehen. Das Buch* hilft einem, bei dem Wahnsinn die Nerven zu behalten. Und sei es nur durch das Wissen: Man ist nicht allein, anderen Eltern geht’s genau so.

Still-Einlagen von Lansinoh. Wie gesagt, milchtechnisch bin ich gesegnet. So sehr, dass ich regelmäßig nachts aufwache und obenrum alles nass ist, weil die Milch ausläuft – obwohl ich voll stille. Also mussten gute Stilleinlagen her und ich habe lange gesucht: Nuk, dm-Eigenmarke, die von Rossmann… Aber diese Watte-Dinger bringen’s für mich einfach nicht. Die nehmen zu wenig Flüssigkeit auf und gehen schnell kaputt. So landete ich bei den zwar teuren, aber echt guten Still-Einlagen von Lansinoh*. Die haben einen Gel-Kern und saugen prima auf, zerfleddern auch über Nacht nicht, was bei den preiswerteren der Fall war. Aus meiner Sicht gut investiertes Geld.

Trinkbecher. Für Mama! Klingt so banal, ist aber unverzichtbar. Bei uns dauert das Stillen auch gern mal etwas länger; gut, mittlerweile nicht mehr so, aber anfangs hat die Räubertochter echt Ewigkeiten getrunken und schlief auch schonmal dabei ein. Und ich saß dann da – mit ganz fiesem Durst. Tja, schulterzuckt es, stillen macht eben durstig. Folglich habe ich mir angewöhnt, am Sofa, am Küchentisch sowie im Bett immer eine Trinkflasche oder -becher stehen zu haben (sprich: Überall, wo ich stille), ebenso wie etwas zu lesen und ein paar Nüsse für den zwischendurch-Hunger. Das hat mein Leben unfassbar vereinfacht. Ehrlich wahr.

 

Wie ist das bei Euch? Habt Ihr auch „Geheim-Tipps“ für gerade gewordene Mamas? Was hättet Ihr Euch gewünscht, vorher gewusst zu haben?

 

Leave a comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *