Bücher braucht das Kind


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Wir sind eine Bücher-Familie! Leider ist das nicht überall so, weshalb Institutionen und Stiftungen das Lesen für und mit Kindern fördern wollen. Da bin ich dabei.

Früher, als ich noch Studentin war, bin ich jede Woche in eine Kita gegangen, um dort vorzulesen. Das hat nicht nur Spaß gemacht, sonder war auch totl sinnvoll, weshalb ständig weitere Lesepaten gesucht werden. Zwei Jahre lang habe in der Kita „gearbeitet“ und immer wieder festgestellt, dass in vielen Familien wenig vorgelesen wird. Schade.

Die Stiftung lesen vom Familienminsterium hat das Projekt Lesestart initiiert, das kostenfrei drei Büchersets verschickt(e): zum ersten Geburtstag, zum dritten Geburtstag und zur Einschulung. Leider ist das Projekt mittlerweile ausgelaufen und man findet die Bücher derzeit höchstens noch in Bibliotheken. Aber Infos rund ums Vorlesen – ab wann, warum, was – findet man auf der Website noch immer, ebenso wie kostenlose Downloads. Zudem werden Buchempfehlungen und Ratgeber verlinkt.

Wir haben das Wimmel-Buch zum ersten Geburtstag ergattern können und die Räubertochter liebt es. Es heißt „Bei uns zu Hause“ und zeigt die wichtigsten Gegenstände und Situationen, mit denen Kleinkinder daheim zu tun haben: Puppe, Laufrad, Trinkbecher, Gummistiefel, Huchstuhl. Kleine Klappen sorgen für Überraschung und fördern die motorischen Fähigkeiten.

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Aber Lesen ist noch so viel mehr. Es ist quality time, fördert Konzentration, Sprachentwicklung und Verstehen. Darum wünschen wir uns auch von Freunden und der Familie (fast) immer Bücher und verschenken sie selbst gern.

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