Zu Besuch: im Café „Schönhausen“


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Treffpunkt für alle Kleinkind-Eltern im Florakiez. Leider total überbewertet.

Auf den ersten Blick war ich total begeistert vom Café Schönhausen: Draußen ein Sandkasten in Form eines Buddelschiffs, drinnen Holzboden und Sitzecke, hinten das Spielzimmer mit Kletterhaus und Bällebad, Rutsche, Kindertisch, Tafel samt Kreide. Dann das dicke ABER. Der Raum ist – trotz Sockenpflicht – irgendwie ziemlich schmuddelig, das wenige Spielzeug (Puppen, Bücher, Bauklötze, Schaukelpferd) extrem abgeranzt und die Luft verbraucht. Auch die Toilette wirkt nicht so richtig sauber, die Wickelecke ist duster und eng. Macht für Eltern nur bedingt Spaß.

Snacks, Kuchen, Waffeln (mit Apfelmus 3,50 Euro) und Getränke (Milchkaffee 2,90 Euro) hingegen sind lecker. Selbst gemacht, wie betont wird. Problem: Man wartet zum Teil ziemlich lange und die Bedienung scheint überfordert (positiv gesehen) bis schlecht gelaunt (negativ gesehen).

In der für Kindercafés obligatorischen Verkaufsecke gibt’s handgemachte Klamotten, Kissen, Stoffrasseln.

Alles in allem ist das Café aus meiner Sicht eine Notlösung für Kleinkind-Eltern, weil es im Kiez einfach alternativlos ist. Schade. Denn mit ein bisschen Lust und Liebe könnte man richtig was aus dem Laden rausholen…

 

Nachtrag 30.11.2016: Ui, es hat sich was getan. Im „Schönhausen“ gibt’s jetzt neues, schönes Spielzeug, das wirklich zum Bleiben einlädt.

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