Habenwollen! Die Kinderwagen-Garage


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Pssst! Schon mal was von Kiwabo gehört?

Kennen alle Kleinkind-Eltern: Entweder man schleppt den Kinderwagen mit hoch, weil im Flur kein Platz ist oder man schließt ihn im Treppenhaus an. Was nicht ganz risikolos ist: Gerade erst gab es wieder eine fiese Brandserie in Neukölln, bei der 17 Menschen verletzt wurden. Wieder einmal standen Kinderwagen in Flammen. Aber auch Diebstähle sind seit Jahren ein großes Problem. Man muss aber gar nicht von derartigen Delikten betroffen sein, um eineKinderwagenbox, kurz: Kiwabo, sinnvoll zu finden. Bei uns im Hausflur ist es platzmäßig ziemlich eng, aber wir haben verständnisvolle Nachbarn, die sich am Kinderwagen vorbei schlängeln. Wäre dem nicht so, hätte ich im Hof längst die Kinderwagen-Garage (1,20 Meter groß, 1,30 Meter lang, 83 Zentimeter breit) platziert. Denn die Vorteile überzeugen mich total: Man hat eine im Boden verankerte abschließbare Box, in der der Kinderwagen geparkt und nochmals angeschlossen werden kann. Es gibt zusätzlichen Stauraum für weitere Utensilien, wie Laufrad oder Fahrradsitz. Erhätllich sind die Boxen in drei verschiedenen Größen-Ausführungen (u.a. für Zwillings-Wagen oder Fahrradanhänger) und diversen Designs. Mann kann die Kiwabo mieten (ab 14,99 Euro pro Monat) oder kaufen (595 Euro).

 

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Was ich besonders toll finde: Kiwabo-Gründer Christopher Weide aus Kreuzberg lässt die Boxen, die es auch für Fahrräder (farabo) und Rollatoren (rollabo) gibt, in den Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung fertigen. Ein echtes Berliner Original sozusagen. Hashtag: Support your local dealer!

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