Must-Haves für Fingerfood-Babys


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Wenn Babies mit den Händen essen, ist das für Eltern, Haushalt und Waschmaschine eine Herausforderung. Mit ein paar kleinen Kniffen kann man das Chaos ein wenig eingrenzen.

Wir sind ja, wie berichtet, große Freunde des Baby-led Weaning (BLW). Leider landet mehr Essen an dem Kind, als im Kind. Und noch mehr auf Tisch und Boden. Bei letzterem Problem hilft uns jeden Tag aufs Neue die augelesene Tageszeitung – einfach unter den Hochstuhl legen, danach zusammenknüllen und wegwerfen. Ist viel weniger Stress, als auf allen Vieren den Boden zu putzen. Den Tisch haben wir mit einer abwaschbaren, durchsichtigen Tischdecke versehen – sowas gibt’s als Meterware im Baumarkt und kostet zwei, drei Euro für einen normalen Esstisch. Diese haben wir – und das finde ich wirklich wichtig – mit mehreren Tischtuchklammern* befestigt, damit das Kind nicht mal irgendwann an der Tischdecke zieht und sich vielleicht verbrüht. Uh, schauriger Gedanke!

Weiter. Außerdem ziehe ich der Räubertochter immer ein herkömmliches Sabberlätzchen an (falls etwas suppt) sowie ein Ärmellätzchen* an, damit die Klamotten an den Armen nicht so schmutzig werden. Was sich ebenfalls als sinnvoll herausgestellt hat: Den Teller bzw. die Schüssel mit Pattafix am Tisch festzupappen. Die Dinger sind spurlos wieder ablösbar, halten aber genau die eine Schrecksekunde fest, in der das Kind zugreift und Tisch oder Schüssel runterschmeißen will. Uns ist schon viel kaputt gegangen, weil wir einfach nicht schnell genug reagiert haben. Vor allem dieses Bio-Plaste-Zeug, #augenrollseufz. Und seitdem wir ein bisschen kleben, haben sich die Kollateralschäden spürbar minimiert.

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